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USA: Frühkindliche Waffenerziehung mit schweren Folgen

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USA: Frühkindliche Waffenerziehung mit schweren Folgen

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Ein 9-jähriges Mädchen hat am Mittwoch beim Besuch einer Schießanlage in einem Freizeitpark in Arizona versehentlich ihren Ausbilder erschossen hat. Das Mädchen verlor die Kontrolle über die automatische Handfeuerwaffe vom Typ “Uzi” und schoss dem Trainer in den Kopf.

Es sei nie ungefährlich, wenn man einem Kind eine solch schwere Waffe in die Hand drücke, sagt der Vizepräsident des Thinktank “Third Way”, Jim Kessler. Der Vorfall hat vor allem in sozialen Medien große Entrüstung ausgelöst: “Wie kann es sein, dass ein Kind eine solch gefährliche Waffe in die Hand bekommt?”, wird dort immer wieder gefragt.

“Natürlich kann ein 9-jähriges Mädchen eine Maschinenpistole bedienen, das ist nicht das Problem. Es muss die Anweisungen des Ausbilders befolgen. Dieser stand dann jedoch an der falschen Stelle.”, so der Besitzer der Schießanlage, Eric Grabowski. Die ohnehin kontrovers geführte Debatte über das Waffenrecht in den USA hat wieder einmal neue Munition bekommen.