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Erster Schritt zur NATO: Ukraine will nicht mehr neutral sein

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Erster Schritt zur NATO: Ukraine will nicht mehr neutral sein

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Die Ukraine will ihren neutralen Status aufgeben und letztlich einmal Mitglied der NATO werden.

Regierungschef Arseni Jazenjuk plant, darüber das Parlament abstimmen zu lassen.

Die NATO kündigte daraufhin an, sie werde eine solche Entscheidung des ukrainischen Parlaments respektieren.

Sie erneuerte außerdem ihre Vorwürfe gegenüber Russland.

Russland, so Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, liefere weiterhin Panzer, Panzerwagen, Geschütze und Raketenwerfer an die Aufständischen in der Ostukraine.

Außerdem beschieße Russland die Ukraine von seinem eigenen Gebiet aus ebenso wie von ukrainischem Gebiet.

Russlands Präsident forderte die Ukraine erneut dazu auf, mit den Aufständischen
zu verhandeln. Was dort geschehe, so Wladimir Putin, sei eine Tragödie: Ukrainer
und Russen seien doch praktisch ein Volk.

Den Kampf der ukrainischen Armee gegen die Aufständischen verglich er mit dem Zweiten Weltkrieg; mit der Belagerung von Städten wie Leningrad und der Tötung von Einwohnern durch die deutschen Faschisten.

Eine Reaktion von russischer Seite auf die ukrainischen NATO-Pläne gibt es bisher nicht.