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Kasimir Malewitsch in der Tate Modern

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Kasimir Malewitsch in der Tate Modern

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1915 malte Kasimir Malewitsch ein schwarzes Quadrat auf einen weißen Untergrund. Ein damals schockierendes Kunstwerk, das zu einem malerischen Initialwerk der geometrisch abstrakten Malerei wurde. Die Londoner Tate Gallery of Modern Art widmet dem Vater des Suprematismus nun eine Retrospektive.

Ihr Umfang übertriftt dabei viele andere Ausstellungen, erklärt der Kurator der Ausstellung Achim Borchardt-Hume: “Das Außergewöhnliche an der Ausstellung ist, dass man auch einmal den gesamten Verlauf von Malewitschs Karriere sehen kann. Wir konnten 420 Werke von 40 verschiedenen Leihgebern aus 11 verschiedenen Ländern zusammenbringen. Und das bedeutet, dass wir in diesem Fall nicht nur einen Auschnitt seines Werkes sehen – was normalerweise der Fall ist – da sieht man nur die abstrakten Werke, die Werke des Suprematismus oder die späten Werke – in dieser Ausstellung können sie ausnahmsweise alles sehen.”

1879 als Kind polnischer Eltern in Kiew geboren, durchlebte Malewitsch künstlerische und politische Umwälzungen. Symbolismus und Impressionismus, Kubismus und Futurismus – alles fand seinen Weg in seine Malerei, in der Matisse, Cezanne und Picasso widerhallen und die er mit der Darstellung russischer Bauern zusammengebrachte.

Die Ausstellung in der Tate Modern läuft noch bis zum 26. Oktober 2014.

Mehr Informationen:
http://www.tate.org.uk/whats-on/tate-modern/exhibition/malevich