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WHO warnt vor rascher Ausbreitung von Ebola

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WHO warnt vor rascher Ausbreitung von Ebola

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Die Ebola Epidemie in Westafrika könnte mehr als 20 000 Menschen infizieren, hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gewarnt. Der Kampf gegen die Epidemie wird nach Angaben der Vereinten Nationen durch Reisebeschränkungen behindert. Denn diese erschwerten es, Helfer und Hilfsgüter in die betroffenen Länder zu bringen. Das sieht die WHO ähnlich. So. erklärte WHO-Epidemiologe Bruce Aylward: “Reise- und Handelsbeschränkungen werden das Virus nicht stoppen. Eher behindern sie dessen Bekämpfung und sorgen für eine größere Verbreitung. Das bringt nur zusätzliche Probleme. Reisebeschränkung ist sinnlos, Reisen sind nicht das Problem.” Bisher sind vier Länder von Ebola betroffen: Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria, Doch WHO-Experten warnen davor, dass sich das Virus in andere Länder ausbreiten könnte. Die UNO fordert für die Bekämpfung der Seuche eine “globale Partnerschaft” aller Staaten.
Derzeit gibt es weder Impfstoff noch zugelassene Medikamente gegen Ebola. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 52 Prozent. Seit dem Ausbruch der der aktuellen Ebola-Welle starben mehr als 1 500 Infizierte.