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Ende der Ebola-Blockade in Monrovia

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Ende der Ebola-Blockade in Monrovia

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Mit großer Erleichterung haben die Bewohner von West Point die Aufhebung der Ebola-bedingten Blockade gefeiert. Das im Zentrum der liberianischen Hauptstadt Monrovia gelegene Stadtviertel hatte zehn Tage lang unter Quarantäne gestanden. Angeordnet worden war sie am 19. August, nachdem Bewohner von dort ein Gesundheitszentrum gestürmt hatten.
Unterdessen konnten zwei Ebola-infizierte Mediziner ein liberianisches Krankenhaus verlassen, nachdem sie dort erfolgreich mit dem noch nicht zugelassenen Medikament ZMAP behandelt worden waren. Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf gratulierte ihnen und dankte den beiden für ihr Engagement.
Inzwischen wurden mehr als 3000 Ebola-Fälle registriert, wobei die WHO von einer hohen Dunkelziffer ausgeht. Am schlimmsten betroffen sind derzeit Liberia, Guinea, Nigeria und Sierra Leone. Dort versucht man mit Aufklärungskampagnen die Ansteckungsgefahr einzudämmen.