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Gewalt in der Ukraine überschattet Brüsseler Sondergipfel


Redaktion Brüssel

Gewalt in der Ukraine überschattet Brüsseler Sondergipfel

Die Eskalation der Gewalt in der Ukraine überschattet ein EU-Sondergipfeltreffen in Brüssel. Auch der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, kam nach Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen über zwei Toppersonalien entscheiden – über die Nachfolger im Amt des EU-Ratspräsidenten sowie im Amt der EU-Außenbeauftragten. Doch wie Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte, sieht sich der Europäische Rat genötigt, auf die Ereignisse in der Ukraine zu reagieren. Hollande drohte mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Die Präsidentin Litauens, Dalia Grybauskaite, ging einen Schritt weiter und forderte die militärische Unterstützung Kiews. Russland befinde sich im Krieg mit Europa, sagte Grybauskaite. Sie sprach sich für Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Die EU hatte zuletzt im vergangenen Juli schärfere Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. “Die Lage in der Ukraine könnte die Entscheidungsfindung bei diesem Treffen des Europäischen Rates beschleunigen”, so unsere Korrespondentin Margherita Sforza. “Die italienische Außenministerin Federica Mogherini gilt als Favoritin für das Amt der EU-Außenbeauftragten.”
“Der polnische Regierungschef Donald Tusk könnte unterdessen Präsident des Europäischen Rates werden. Überraschungen sind allerdings nicht ausgeschlossen, die europäischen Politiker könnten sich in letzter Minute für andere Kandidaten entscheiden.”

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