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Großteil der verschütteten Bergarbeiter aus Goldmine in Nicaragua gerettet

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Großteil der verschütteten Bergarbeiter aus Goldmine in Nicaragua gerettet

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Nach dem Minenunglück in der Ortschaft Bonanza in Nordnicaragua haben Rettungskräfte 22 der mindestens 25 verschütteten Bergleute retten können, das melden lokale Medien. Die Männer seien erschöpft und dehydriert, aber ansonsten wohlauf. Die Geretteten wurden laut Berichten in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie seien rund 450 Meter vom Eingang der Mine entfernt entdeckt worden. Die Retter hatten ihre Schreie gehört.

“Wir dachten, dass wir da drinnen bleiben müssen, aber wir wussten auch, dass es noch einen anderen Weg nach draußen gibt”, so der gerettete Bergmann Roger Emilio Darce. “Wir haben die ganze Nacht bis heute Morgen gekämpft, um alles freizuräumen, damit wir hier raus können. Das war unsere einzige Möglichkeit.”

Heftige Regenfälle hatten den Erdrutsch am Donnerstag ausgelöst. Mehrere Bergleute werden weiterhin vermisst. Die Rettungsarbeiten dauern an. Norma Elena Torres vermisste mehrere Verwandte, zumindest einer von ihnen ist unter den bisher Geretteten: “Ich bin glücklich, aber zwei Verwandte von mir sind immer noch da drin. Ich bete zu Gott dem Allmächtigen, dass sie lebend raus kommen. Mein Bruder ist immer noch nicht bei mir.”

Vor zwei Monaten waren an der Mine zwei Arbeiter durch einen Erdrutsch ums Leben gekommen. Die Betreiberfirma Hemco lässt die Männer dort auf deren eigene Rechnung nach Gold suchen.