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Nach Minenunglück in Nicaragua: 20 verschüttete Bergleute gerettet

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Nach Minenunglück in Nicaragua: 20 verschüttete Bergleute gerettet

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Über 30 Stunden nach dem Minenunglück in Nicaragua haben Rettungskräfte 20 der mindestens 25 verschütteten Bergleute retten können. Lokalen Medien zufolge konnten die ersten Arbeiter um etwa 21 Uhr Ortszeit, fünf Uhr Mitteleuropäischer Zeit, aus der Goldmine geborgen werden. Die Minenarbeiter waren in einer Tiefe von etwa 800 Metern gefangen. Keiner der Geretteten sei sichtbar verletzt, so die Behörden. Die Kumpel würden untersucht. Mindestens fünf weitere Bergleute werden vermisst. Die Suche halte an. Zwei Kumpel hatten sich aus eigener Kraft aus dem Stollen nahe der Ortschaft Bonanza im Norden des Landes befreien können.

Heftige Regenfälle hatten am Donnerstagmorgen den Erdrutsch ausgelöst. Trotz einer Warnung des ehemaligen Betreibers der Mine hatten die freiberuflichen Goldgräber die Arbeit fortgesetzt. Nach Angaben von Dorfbewohnern kam es in der Region bereits zuvor zu Minenunglücken.