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EU-Spitzenjobs für Tusk und Mogherini

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EU-Spitzenjobs für Tusk und Mogherini

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Rasche Entscheidung in Brüssel: Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben bei einem Sondergipfeltreffen den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zum neuen EU-Ratspräsidenten bestimmt. Die italienische Außenministerin Federica Mogherini soll neue EU-Außenbeauftragte werden. Für Europa sei nichts gut genug, auch das Englisch nicht, das er spreche, so Tusk bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Doch er werde es verbessern und im Dezember zu 100 Prozent einsatzbereit sein. Tusk tritt am 1. Dezember die Nachfolge des bisherigen Ratspräsidenten Herman Van Rompuy an. Die designierte Außenbeauftragte Mogherini sagte zu dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, man wisse, dass es keine militärische Lösung für die Krise gebe, was zuallererst den Ukrainern zugute komme. Sanktionen würden zum Einsatz kommen, gleichzeitig aber sollten die diplomatischen Wege genutzt werden. “Beides gehört zu unserem Job”, fügte Mogherini hinzu. “Mit dem Tandem Mogherini und Tusk haben sich die politischen Führer Europas für die Diplomatie Süd- und Mitteleuropas entschieden”, so unsere Korrespondentin Margherita Sforza. “Die Wahl entspricht den Erwartungen einer neuen Generation und ihrer politischen Erfahrung. In einer Zeit, in der Europa im Osten mit der Instabilität der Ukraine und mit der Gewalt in Nahost konfrontiert wird, ist das ein starkes Signal.”