Eilmeldung

Eilmeldung

Judo-WM: Karl-Richard Frey bewahrt Deutschland vor dem Debakel

Sie lesen gerade:

Judo-WM: Karl-Richard Frey bewahrt Deutschland vor dem Debakel

Schriftgrösse Aa Aa

Der Franzose Teddy Riner hat sich mit einer atemberaubenden Performance bei der Judo-Weltmeisterschaft in Tscheljabinsk am Ural die Goldmedaille in der Gewichtsklasse der Männer über 100 Kilogramm gesichert.

Seit 2010 ist der Olympia-Champion unbesiegt, im Finale in Russland setzte er sich gegen den Japaner Ryu Schichinohe durch. Damit brach er die historische Bestmarke von sieben Weltmeistertiteln, die die Japanerin Ryoko Tani im Jahr 2007 aufgestellt hatte.

Lukas Kraplek brachte die erste Judo-Goldmedaille aller Zeiten nach Tschechien. Er setzte sich bei den Männern bis 100 Kilo durch. Der 23-Jährige besiegte im Halbfinale den Russen Tagir Chaibulajew, im Finale sicherte er sich dank eines Paradekampfs gegen Jose Armenteros aus Kuba den Titel.

Der deutsche Judoka Karl-Richard Frey hat sein Land vor einem historischen Debakel bewahrt. Der 23 Jahre alte Leverkusener sicherte sich am Samstag Bronze in der Klasse bis 100 Kilogramm und sorgte am letzten Tag der Einzelentscheidungen für die erste Medaille des Deutschen Judo-Bundes (DJB).

Bei den Frauen über 78 Kilo setzte sich die Kubanerin Idalys Ortiz durch. Der 24-Jährigen gelang es, im Finale ihre Erzrivalin Maria Suelen Altheman auszuschalten. Schon 2013 duellierten sich diese beiden Judoka im Kampf um den Titel, damals hatte Ortiz das Nachsehen.