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Vermisster krebskranker Junge aus England jetzt in Spanien

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Vermisster krebskranker Junge aus England jetzt in Spanien

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Ein krebskranker Junge aus England ist mit seinen Eltern in Spanien gefunden worden.

Der Fünfjährige hat einen Gehirntumor. Die Eltern waren mit der Behandlung in England nicht einverstanden und nahmen ihn aus dem Krankenhaus in Southampton mit.

Die Polizei löste darauf eine Fahndung aus; in Südspanien wurden die Eltern festgenommen, der Junge ist nun dort im Krankenhaus.

Man solle doch die lächerliche Fahndung beenden, hatte der Vater zuvor noch in einem Video gesagt. Der Junge sei gut versorgt, es gehe ihm besser als vorher. Er lächele, er sei glücklich, man unternehme gemeinsame Dinge. Er solle aber in Ruhe gelassen werden, denn er sei schwerkrank und brauche weitere Behandlung.

Der Fall hat eine Debatte darüber ausgelöst, was Eltern in so einem Fall tun dürfen, auch gegen ärztlichen Rat. Die Polizei verteidigte aber ihr Vorgehen: Die Ärzte hätten angegeben, der Junge sei in schwerer Gefahr.

Die Eltern wollen für den Jungen eine andere Art der Bestrahlung, eine Protonentherapie.
Diese Bestrahlung kann – gerade am Kopf – gezielter eingesetzt werden, ist aber nicht so gut erprobt und wird in England im Normalfall nicht bezahlt.