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IS-Stellungen im Nordirak zurückerobert

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IS-Stellungen im Nordirak zurückerobert

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Freudenschüsse im Norden des Iraks: Peschmerga-Milizen und irakisches Militär waren in den vergangenen Tagen an mehreren Fronten nördlich von Bagdad sowie im Umland von Mossul erfolgreich gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgerückt. Nach Angaben irakischer und kurdischer Medien eroberten Soldaten die Ortschaft Sulaiman Bek rund 160 Kilometer nördlich von Bagdad, sowie die nahe gelegene Stadt Amerli und die Ortschaft Sumar unweit des Mossul-Staudamms.

Unterdessen erreichen Hilfslieferungen die Orte, aus denen die Terrormiliz IS vertrieben wurde. Der UN-Menschenrechtsrat hat die Verbrechen der Terrormiliz im Irak scharf verurteilt. Bei einer Sondersitzung nahmen die 47 Mitgliedsstaaten am Montag in Genf eine Resolution im Konsens an, mit der die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für Gräueltaten gefordert wird. Die gezielte Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten durch IS-Milizen stellt nach Einschätzung der UN ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.