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IWF warnt: Wenn in der Ukraine weiter gekämpft wird, reicht das Hilfsprogramm nicht

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IWF warnt: Wenn in der Ukraine weiter gekämpft wird, reicht das Hilfsprogramm nicht

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Der Internationale Währungsfonds IWF befürchtet, dass die Ukraine nicht mit der zugesagten internationalen Milliardenfinanzierung auskommt. Wenn der Konflikt mit den prorussischen Separatisten im Osten 2015 anhalte, könnte das Land weitere 14,5 Milliarden Euro brauchen, so ein Bericht des IWF. Das aktuelle 13-Milliarden-Euro-Hilfsprogramm komme an Grenzen, wenn die Kämpfe weitergingen und sich der russisch-ukrainische Gaskonflikt verschärfe.

Die IWF-Mitarbeiter gehen davon aus, dass sich die
Rezession durch den Konflikt im industriellen Osten des Landes vertieft und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um bis zu 7,25 Prozent schrumpft.

Die umkämpften Regionen um Donezk und Luhansk standen im ersten Quartal für 23 Prozent der Industrieproduktion der Ukraine und 14,5 Prozent des Einzelhandelsumsatzes.

su mit dpa, Reuters