Eilmeldung

Eilmeldung

Kampf gegen IS im Irak: "Wenn wir sie hier nicht stoppen, kommen sie nach Europa"

Sie lesen gerade:

Kampf gegen IS im Irak: "Wenn wir sie hier nicht stoppen, kommen sie nach Europa"

Schriftgrösse Aa Aa

Kurdische Soldaten beschießen die Dschihadisten der Terrorgruppe “Islamischer Staat” unweit der Stadt Amerli im Irak. Im Osten des Landes gehen kurdische Peschmerga und Einheiten der irakischen Regierungstruppen gemeinsam vor – mehr und mehr auch mit zumindest logistischer Unterstützung aus dem Westen.

Bafre Talabani, Sohn des ehemaligen irakischen Präsidenten Jalal Talabani und kurdischer Gründer einer Anti-Terror-Einheit, meint: “Das hier ist die Front im Kampf gegen den Terrorismus. Wenn wir sie hier nicht stoppen, kommen sie in den Westen. Sie werden nach England, nach Europa und die USA kommen. Wir müssen den Islamischen Staat hier wirklich stoppen.”

Die UNO hat inzwischen beschlossen, eine Mission in den Irak zu schicken, um Ermittlungen zu den Menschenrechtsverletzungen im sogenannten Kalifat des IS einzuleiten. Der scheidende Regierungschef Nuri al-Maliki ließ sich nach Amerli einfliegen. Schiitische Milizen wie die von Muqtada al-Sadr hatten Seite an Seite mit Regierungstruppen und Peschmerga gekämpft – offenbar auch mit Hilfe aus dem Iran. .