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MH17: Vorerst letzte Opfer nach Malaysia überführt

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MH17: Vorerst letzte Opfer nach Malaysia überführt

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Eineinhalb Monate nach dem Absturz von Malaysian Airlines Flug 17 sind die vorerst letzten malaysischen Opfer aus den Niederlanden in ihre Heimat überführt worden.

Bei der Ankunft der sieben Opfer, darunter auch die beiden Piloten des Flugzeuges, legten die Anwensenden am Flughafen in Kuala Lumpur eine Schweigeminute ein.

Mit an Bord waren außerdem die sterblichen Überreste zweier niederländischer Passagiere, deren Hinterbliebene eine Beisetzung in Malaysia gewünscht hatten.

Es werden wohl die vorläufig letzten Särge sein. Bislang sind offenbar weniger als 200 Opfer identifiziert, einige werden wohl für immer als vermisst gelten. Von den 298 Passagieren an Bord waren 43 Malaysier, 38 Australier, und zwei Drittel Niederländer.

Ungeduldig erwartet werden auch die Ergebnisse der Untersuchungen zur Katastrophe. Allein in den Niederlanden sind 10 Staatsanwälte und 200 Polizeibeamte mit dem Fall befasst, es ist der bisher größte Kriminalfall des Landes.

Das internationale Ermittlerteam war aufgrund der unsicheren Lage zuletzt aus der Ukraine abgereist, zu den Trümmern waren sie von den Separatisten kaum vorgelassen worden. Für Anfang des Monats haben die Ermittler erste Untersuchungsergebnisse zum Absturz oder Abschuss der Maschine angekündigt.