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Vulkanausbruch am isländischen Bárðarbunga geht weiter

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Vulkanausbruch am isländischen Bárðarbunga geht weiter

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Der isländische Vulkanausbruch geht weiter. Die Erdbebentätigkeit in dem Gebiet um den Vulkan Bárðarbunga lässt aber nach.

Im Gegensatz zum Hauptvulkan liegt die Ausbruchsstelle im Lavafeld Holuhraun – die unterirdisch zum gleichen System wie der Bárðarbunga gehört – nicht unter Eis.

Gefahren für die Luftfahrt durch Aschewolken wie vor vier Jahren sind damit wenig wahrscheinlich.

Bei dem damaligen Ausbruch unter dem Eyjafjallajökull trafen Feuer und kilometerdickes Gletschereis aufeinander, so dass die Auswirkungen viel schlimmer waren.

Die Aschewolken in großer Höhe legten damals über Tage den Flugverkehr in Teilen Europas lahm.

Aus der jetzigen Ausbruchsspalte stömt aber nur dünnflüssige Lava; dazu kommen Dampf und Rauchwolken.