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Täglich mehr Opfer in der Ostukraine

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Täglich mehr Opfer in der Ostukraine

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Ein Grab irgendwo zwischen Donezk und Mariupol. In aller Eile wurde hier ein Opfer des Konflikts in der Ostukraine begraben. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bei den Kämpfen seit April fast 2600 Menschen getötet worden.

Russland fordert die USA auf, ihren Einfluss auf Kiew geltend zu machen, um eine politische Lösung herbeizuführen. Doch die ist nicht in Sicht.

Serhiy Taruta, Gouverneur der Region Donezk, spricht vielmehr von einer direkten Konfrontation zwischen der Ukraine und Russland:

“Wenn es eine komplette Militärinvasion gibt, ist das ein Krieg – ein Krieg zwischen der Ukraine und Russland”, meint Taruta. “Und es wäre nicht von vornherein klar, dass Russland gewinnt, denn es gäbe dann Untergrundkämpfer und jede Menge Menschen, die ihre Heimat mit Waffen in der Hand verteidigen würden. Aus meiner Sicht ist dieser Weg für Russland hoffnungslos. Und die Ukraine braucht diesen Weg auch nicht”, sagt Taruta weiter.

Mit einer deutschen Militärmaschine wurden 20 verwundete ukrainische Soldaten von Kiew nach Berlin ausgeflogen, sie sollen in Bundeswehrkrankenhäusern in vier deutschen Städten behandelt werden. Die Soldaten waren bei Gefechten mit den Seperatisten in der Ostukraine verletzt worden.