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Trotz Friedensbemühungen wieder Tote in der Ostukraine

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Trotz Friedensbemühungen wieder Tote in der Ostukraine

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Trotz Plänen für eine Waffenruhe in der Ostukraine sind die Kämpfe zwischen ukrainischer Armee und prorussischen Separatisten weitergegangen. Ungeachtet der Friedensbemühungen starben in der Ostukraine erneut zahlreiche Menschen bei Kämpfen. Die Aufständischen berichteten von Gebietsgewinnen bei einer Offensive nahe der Separatistenhochburg Luhansk. Dabei wurden demnach mindestens 17 Regierungskämpfer getötet. Auch in Mariupol, Krematorsk und im Gebiet von Donezk wurde gekämpft. Das ukrainische Parlament beschloss in einer Sondersitzung die Bildung einer Untersuchungskommission zu den Kämpfen im Osten. Das Gremium soll insbesondere die Umstände aufklären, unter denen bei Gefechten nahe Ilowaisk fast 100 Soldaten ums Leben kamen. In dem Konflikt wurden seit April Schätzungen zufolge Tausende Menschen getötet. Der Sicherheitsrat in Kiew teilte mit, dass seitdem allein mehr als 830 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen seien.