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Trotz Hoffnung auf Feuerpause erneut Kämpfe in Ostukraine

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Trotz Hoffnung auf Feuerpause erneut Kämpfe in Ostukraine

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Ein Funken Hoffnung: Mit einer Waffenruhe will der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Freitag ein Ende der Krise im Osten seines Landes einleiten. Einige Demonstranten senden Russland schon jetzt eine klare Botschaft: Der Kreml soll verstehen, dass Mariupol zur Ukraine gehört.

Noch aber gehen die Gefechte weiter. So werden die Hoffnungen auf eine Feuerpause von Kämpfen nahe der ukrainischen Hafenstadt Mariupol am Schwarzen Meer getrübt. Mehrere Explosionen waren zu hören. Die Aufständischen rückten mit
gepanzerten Fahrzeugen an die Hafenstadt heran.

Krematorsk, Donesk, Mariupol. Der Osten der Ukraine bleibt umkämpft. Aus Sicht von Experten könnte es Russland dabei um eine Landverbindung zu der im März annektierten Halbinsel Krim gehen.

Auch in Donezk gab es erneut Artilleriefeuer. Bewohnern zufolge sei die Großstadt weitgehend ohne fließendes Wasser, das Mobilfunknetz zusammengebrochen. Viele Bewohner der Stadt sind wütend. Sie geben der ukrainischen Regierung die Schuld an iher Lage.

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