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Dynamik am US-Arbeitsmarkt lässt nach - Jobwachstum bricht ein


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Dynamik am US-Arbeitsmarkt lässt nach - Jobwachstum bricht ein

Die Dynamik am US-Arbeitsmarkt hat nachgelassen. Laut Arbeitsmarktbericht der Regierung stieg die Zahl der Beschäftigten im Privatsektor außerhalb der Landwirtschaft im August um 142.000, nach 209.000 im Juli. Volkswirte hatten im Schnitt 220.000 neuen Stellen erwartet.

Die Arbeitslosenquote ging um einen Zehntelpunkt auf 6,1 Prozent zurück.

Zuvor waren sechs Monate in Folge mehr als 200.000 neue Jobs gemeldet worden. Nach neusten Daten fiel das Jobwachstum im Juni/Juli allerdings um 28.000 geringer aus als zuvor berichtet.

In ersten Einschätzungen machten Analysten Saison-Einflüsse für den relativ schwachen Wert verantwortlich, außerdem hätten wieder mehr Amerikaner die Suche nach einem Arbeitsplatz aufgegeben.

Das zurückhaltende Jobwachstum spricht für Zurückhaltung auch der Notenbank Federal Reserve (Fed) bei einer Zinswende nach oben.

Fed-Chefin Janet Yellen hatte sich zuletzt besorgt geäußert über Lohnentwicklung, ungewollte Teilzeitjobs und die Langzeitarbeitslose.

su mit dpa

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