Eilmeldung

Eilmeldung

Fast-Food-Branche: Kampf für gerechtere Löhne

Sie lesen gerade:

Fast-Food-Branche: Kampf für gerechtere Löhne

Schriftgrösse Aa Aa

Wenig Geld für schnelles Essen. In 150 US-Städten sind tausende Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten für eine bessere Bezahlung auf die Straßen gegangen. Das Motto ihrer Kampagne: Fight for 15. Während die Arbeiter 15 Dollar in der Stunde fordern, bekommen die meisten derzeit nur rund die Hälfte. In einem Land mit großen Lücken im Sozialsystem rutschen viele damit unter die Armustgrenze.

Michael Gonzales arbeitet bei McDonalds und verdient acht Dollar in der Stunde. Er sagt: “Wir bitten und wir fordern 15 Dollar. Wir bitten nicht um viel, wir bitten nur um soviel, dass wir in New York leben und überleben können.”

In New York nahm die Polizei mehrere Demonstranten wegen einer Verkehrsblockade fest. Präsident Barack Obama wissen sie jedoch auf ihrer Seite. Er hat die Erhöhung des staatlichen Mindestlohns zu einem der wichtigsten Themen der anstehenden Midterm-Wahlen im Herbst erklärt.