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NATO positioniert sich gegen Russland und "Islamischen Staat"

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NATO positioniert sich gegen Russland und "Islamischen Staat"

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Am zweiten und letzte Tag ihres Gipfels im walisischen Newport beraten die Staats- und Regierungschef der NATO-Staaten weiter über ihr Verhältnis zu Russland. Wegen der Krise in der Ukraine wird erwartet, dass die NATO ein starkes Signal der Geschlossenheit an die Adresse Russlands sendet. Der Westen wirft Moskau die Destabilisierung der Ostukraine vor.

Die Gipfelrunde will auch über Maßnahmen gegen die Extremisten des “Islamischer Staates” (IS) beraten. Die USA suchen Unterstützung für ihre Luftangriffe gegen Stellungen der IS im Irak. Im Gespräch waren auch Angriffe im Bürgerkriegsland Syrien.

Neben den 28 Staats- und Regierungschefs kommen heute auch die Verteidigungs- und die Außenminister des Bündnisses zusammen. Geplant sind außerdem Treffen mit der EU, der OSZE und dem Europarat sowie eine Reihe bilateraler Gespräche.

„Großbritannien und die USA versuchen eine “Koalition der Willigen aufzubauen, um den “Islamischen Staat” zu bekämpfen. Dies soll aber keine Rückkehr zu den Tagen von Bush und Blair werden. Aber wie Bush sr. und John Major vor dem 1. Golf-Krieg müssen sie die Unterstützung regionaler Verbündeter finden. Nachdem der “Islamische Staat” aber bereits weite Teile des Iraks und Syriens kontrolliert, dürfte es dafür schon zu spät sein“, meint der euronews-Reporter.