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Nullwachstum in der Eurozone

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Nullwachstum in der Eurozone

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Die Wirtschaft in der Euro-Zone stagnierte in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal, so das Europäische Statistikamt edreams.

In Deutschland und Italien schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 0,2 Prozent, in Zypern um 0,3 Prozent. In Portugal und Spanien legte die Wirtschaftsleistung dagegen um 0,6 Prozent zu, in Malta sogar um 1,3 Prozent.

In den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union insgesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent.

Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und ein Kaufprogramm für Kreditverbriefungen – sogenannte ABS-Papiere – angekündigt. ABS-Papiere waren in der Weltfinanzkrise in Verruf geraten, da in undurchsichtigen Kreditbündeln Risiken versteckt sein können.

Das österreichische EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny: Die EZB wolle einen Beitrag zur Wirtschaftsbelebung im Euro-Raum leisten, auch wenn geldpolitische Schritte allein dafür wohl nicht ausreichten.

Insbesondere in Deutschland war Kritik laut geworden: So warnt etwa der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dass die EZB zu einer Art Mülldeponie für problembehaftete Wertpapiere werden könnte.

su mit dpa, Reuters