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Tote bei Grubenunglück in Bosnien-Herzegowina

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Tote bei Grubenunglück in Bosnien-Herzegowina

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Bei einem schweren Grubenunglück in Bosnien-Herzegowina sind mindestens fünf Kumpel ums Leben gekommen.
29 eingeschlossene Bergleute konnten aus der Kohlemine Raspotocje in der Stadt Zenica im Zentrum des Landes gerettet werden.

Das Unglück hatte sich am Donnerstag bei einer Gasexplosion in 600 Meter Tiefe ereignet. Diese wurde durch ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,5 ausgelöst. Sein Epizentrum lag etwa 53 Kilometer nordwestlich der bosnischen Hauptstadt Sarajevo.

Mehrere Stollen wurden blockiert. Die Bergleute mussten mehr als 18 Stunden unter Tage ausharren, bis Hilfe zu ihnen vordrang.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 56 Arbeiter in der Kohlegrube, 22 von ihnen konnten sich sofort retten. Es ist bereits das dritte Grubenunglück in Bosnien-Herzegowina in diesem Jahr.