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Krebskranker britischer Junge darf zur Behandlung nach Prag

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Krebskranker britischer Junge darf zur Behandlung nach Prag

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Die Eltern des an einem schweren Hirntumor erkrankten Ashya King aus Großbritannien haben die Erlaubnis erhalten, ihr Kind in Tschechien behandeln zu lassen. Die Kings waren Ende August zunächst in Spanien festgenommen worden, nachdem sie ihren Sohn ohne das Einverständnis der Ärzte aus einem britischen Krankenhaus geholt hatten.

Iva Tatounova, strategische Leiterin des Zentrums für Protonentherapie in Prag über die Vorteile der Protonentherapie: “Der Tumor wird ganz gezielt behandelt. Das ist deutlich schonender für die benachbarten Organpartien.” Genau aus diesem Grund entschieden sich die Eltern, ihren Sohn nicht weiter mit der Röntgen-Strahlentherapie behandeln zu lassen. Sie befürchteten, dass Ashya an der Therapie erblinden oder Behinderungen davontragen könnte. Den Kampf gegen die britische Staatsgewalt haben die Kings gewonnen. Der Kampf gegen die Krankheit ihres Sohnes geht nun in Prag weiter.