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Monsun beschert Asien Überschwemmungen

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Monsun beschert Asien Überschwemmungen

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Tagelange heftige Monsunregen haben in Indien und Pakistan schwere Überschwemmungen verursacht. Besonders betroffen ist die zwischen beiden Staaten umstrittene Region Kaschmir: In dem von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs wurden mindestens 100 Menschen getötet, im pakistanisch kontrollierten Teil 110. Südlich von Srinagar, der Hauptstadt des indisch kontrollierten Teil Kaschmirs, wurde der Bus einer Hochzeitsgesellschaft von den Wassermassen mitgerissen, vierzig Personen starben.

Der Jhelu, der Hauptfluss der Region und seine Nebenflüsse führen erhebliches Hochwasser. Nach Ansicht von Experten haben jahrzehntelange Abholzung und Missmanagement von Wasserreservoiren zu der Überschwemmungskatastrophe maßgeblich beigetragen.

Auch im Südwesten Chinas gab es schwere Unwetter. Mindestens 44 Menschen kamen ums Leben, 18 weitere werden vermisst. Bereits vor einer Woche hatten heftige Regenfälle über den Provinzen Sichuan und Guizhou begonnen. Überschwemmungen und Erdrutsche führten in der Millionenmetropole Chongqing zu schweren Schäden an Gebäuden. Schätzungsweise 42.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt, mehr als 121.000 Bewohner in Sicherheit gebracht.