Eilmeldung

Eilmeldung

Ruhe in der Ostukraine - OSZE soll Waffenstillstand überwachen

Sie lesen gerade:

Ruhe in der Ostukraine - OSZE soll Waffenstillstand überwachen

Ruhe in der Ostukraine - OSZE soll Waffenstillstand überwachen
Schriftgrösse Aa Aa

Etwa fünf Monate nach dem Beginn der Kämpfe in der Ostukraine scheinen die Waffen auf beiden Seiten erstmals länger zu schweigen: In Donezk lieferten sich die zunehmend unter Bedrängnis geratenen Regierungstruppen noch bis Freitag Kämpfe mit den Separatisten – auch in Mariupol hatte die Armee weiter versucht, die Rebellen abzuwehren.

Wenige Stunden nach Beginn der Waffenruhe ist die Bevölkerung skeptisch: “Es ist unwahrscheinlich, dass der Waffenstillstand hält, wir können das nur schwer glauben”, so eine Frau in Mariupol. “Sie haben schon öfter versucht, aufzuhören zu kämpfen, aber die Situation im Land ist immer noch instabil.”

“Wir hatten schon Feuerpausen”, sagte eine weitere Passantin, “aber die haben leider nicht gehalten.”

Beobachter der OSZE sollen die seit Freitag 17 Uhr Mitteleuropäischer Zeit geltende Waffenruhe kontrollieren, so sieht es das von der Kontaktgruppe in Minsk vereinbarte Protokoll Berichten zufolge vor. Laut dem russischen Botschafter der Organisation wird die Mission von 100 auf 500 Teilnehmer ausgeweitet.