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Ebola: Liberia errichtet Gesundheitszentren

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Ebola: Liberia errichtet Gesundheitszentren

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Im Kampf gegen Ebola ist weder in Liberia noch in den anderen von der Epidemie besonders stark betroffenen westafrikanischen Ländern eine Entspannung der Lage in Sicht.

In Liberia ist mit der Errichtung von fünf Gesundheitszentren begonnen worden. Die Einrichtungen sollen jeweils bis zu 100 Patienten aufnehmen können. Dieses Gebäude stellte ein Geschäftsmann der Regierung zur Verfügung:

“Ich denke, das ist die richtige Vorgehensweise”, erklärt dieser Anwohner. “Der Kampf gegen Ebola wird nicht nur auf nationaler Ebene gefochten, sondern auch lokal. Dies ist ein guter Anfang, um die Seuche einzudämmen und dann aus Liberia zu verbannen.”

Innerhalb der nächsten zehn Tage sollen hier insgesamt 500 Betten bereit stehen.

Liberia ist neben Guinea, Nigeria und Sierra Leone am stärksten von der Seuche betroffen. Die Weltgesundhgeitsorganisation WHO verzeichnete in den vier Ländern 3069 Ebola-Fälle. Mehr als die Hälfte der erfassten Infizierten sind gestorben.

Die deutsche Bundesregierung kündigte an, Fachleute für Infektionsschutz nach Afrika zu schicken.Bisher hat Deutschland die internationalen Hilfsbemühungen mit 2,4 Millionen Euro unterstützt.

Die WHO und auch Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen gehen davon aus, dass die Ebola-Epidemie noch mehrere Monate lang dauern kann.