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Irakisches Parlament stimmt über Regierung ab

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Irakisches Parlament stimmt über Regierung ab

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Das irakische Parlament ist zur Abstimmung über eine neue Regierung zusammengekommen.

Dabei sorgt ein Streit um Gebiete im Nordirak für Probleme: Kurdische Abgeordnete forderten territoriale Zugeständnisse, so eine kurdische Nachrichtenseite. Erst dann würden sie die Regierungsbildung des designierten Ministerpräsidenten Haider al-Abadi unterstützen.

Als neuer Ministerpräsident soll al-Abadi Schiiten, Sunniten und Kurden aussöhnen. Politische Aktivisten glauben jedoch nicht an einen neuen Kurs. Sabah al-Mousawi erklärt: “Es ist eine Art Täuschung der Gesellschaft und der Bürger sowie eine Fortsetzung des Systems der religiös beinflussten und ethnischen Gruppen mit einigen neuen Gesichtern und einigen alten, um das Bild zu verschönern.”

“Die Iraker müssen sich erst einmal selbst ändern, wenn sie ihr Leben, das sie leben und ihre hasserfüllten Gesichter ändern wollen”, sagt ein Leher.

Abadi stammt zwar aus der gleichen Partei wie sein Vorgänger Nuri al-Maliki. Er gilt jedoch als weniger polarisierend und damit eigentlich anschlussfähiger für die tief zerstrittenen Volksgruppen des Landes.

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