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Senegal will humanitären Korridor öffnen

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Senegal will humanitären Korridor öffnen

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Der Senegal plant, einen humanitären Korridor nach Guinea zu öffnen. Das Land hatte seine Grenze zum Nachbarn aufgrund der Ebola-Epidemie geschlossen. Internationalen Hilfsorganisationen soll der Zugang nun wieder gewährt werden.

Damit folgt der Senegal dem Beispiel der Elfenbeinküste. Der afrikanische Staat hält seine Grenzen zu Liberia und Guinea verschlossen, lässt aber humanitäre Hilfe passieren.

Zwischen Guinea und Sierra Leone ist ein überschreiten der Grenze noch möglich, aber es gibt Kontrollen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das medizinisches Fachpersonal prüft die Temperatur der Reisenden. Wird eine erhöhte Temperatur festgestellt, werden sie in Krankenhaus gebracht. Hier wird untersucht, ob sie an Ebola oder Malaria erkrankt sind.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bereits allein in den drei am schwersten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 2000 Menschen an Ebola gestorben.