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Wegen Sanktionen: Rosneft darf mit Unterstützung aus Moskau rechnen

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Wegen Sanktionen: Rosneft darf mit Unterstützung aus Moskau rechnen

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Der wegen westlicher Sanktionen unter Druck geratene russische Ölkonzern Rosneft kann mit Finanzhilfen aus Moskau rechnen. Ministerpräsident Dmitri Medwedew erklärte gegenüber einer Moskauer Zeitung, dass diese Investitionen sich immer lohnten. Medwedew zufolge ist der Staatskonzern einer der wichtigsten Steuerzahler. Wie hoch die Hilfe sein wird, sagte er nicht.

Im Zuge der Ukraine-Krise verhängen die USA und die EU seit Monaten schrittweise Sanktionen gegen Russland. So will die EU russischen Staatsbanken, Rüstungsfirmen und Unternehmen der Erdölförderung den Zugang zu europäischen Krediten erschweren. Rosneft hatte daher um Unterstützung zur Tilgung seiner umgerechnet etwa 31 Milliarden Euro Schulden gebeten.