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"Die Boxtrolls" - Helden aus der Mülltonne

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"Die Boxtrolls" - Helden aus der Mülltonne

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Auf den ersten Blick sind sie keine besonders liebenswerten Monster, leben in Pappkartons und mögen Müll. Dabei haben die Kistentrolle ein gutes Herz und sogar einen kleinen Waisenjungen bei sich aufgenommen. Schon bald müssen sie gemeinsam gegen einen finsteren Unhold kämpfen, der nicht nur sie, sondern die ganze Stadt bedroht.
"Die Boxtrolls" ist ein neuer Film von Leika, dem Studio, das skurrile Streifen wie “ParaNorman” und “Coraline” produziert hat. Graham Annabale und Anthony Stacchi sind die Regisseure des Stop-Motion-Abenteuers.

Graham Annabale: “Die Figuren wirken unglaublich realistisch, weil es echte Objekte sind, die man berühren kann. Wenn man einen Stop-Motion-Film sieht, spürt man, dass die Figuren in echten Kulissen stehen, dass sie aus Materie sind, aus Stoff und Silikon, zum Greifen nah. Wir glauben, dass sich jedes Kind daran erinnert, wie es sich anfühlt, mit Puppen oder der Modelleisenbahn zu spielen. Es ist eine Art erweiterte Wirklichkeit.”

Der Film basiert auf der Kinderbuchvorlage “Here Be Monsters! (Die Monster von Rattingen)” von Alan Snow. Die Figuren werden im Original von Simon Pegg, Toni Collette, Ben Kingsley, Elle Fanning und Nick Frost gesprochen.

Bei der Herstellung der Animationsfiguren setzte das Studio auf 3D-Druck.

Graham Annabale: “Nachdem wir die Gesichter gestaltet hatten, stellten wir die vielen Grimassen mithilfe modernster 3D-Drucker her. Beinah so, wie bei einem Kopiergerät, nur, dass wir 3D-Objekte drucken mit Magneten, um die unterschiedlichen Gesichtsbewegungen darzustellen, Bild für Bild. So entsteht der Eindruck, dass die Figuren sprechen und ihre Gefühle ausdrücken.”

Das herrlich schräge, viktorianisch angehauchte Animationsabenteuer kommt Ende Oktober in die deutschsprachigen Kinos.