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Juncker stellt neue EU-Kommission vor

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Juncker stellt neue EU-Kommission vor

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Der künftige Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat in Brüssel die Ressortverteilung in seinem neuen Team vorgestellt. Die Europäische Kommission wird sieben Vizepräsidenten haben, die jeweils die Arbeit mehrerer Kommissare leiten und koordinieren. “Dies ist unsere letzte Chance”, so Juncker, “den Bürgern Europas eine EU nahezubringen, die den wichtigen Dingen große Bedeutung zumisst, um die großen Probleme zu lösen, und die bescheiden, unauffällig ist, wenn es um geringfügige Angelegenheiten geht.” Die neue Kommission soll Anfang November ihre Arbeit aufnehmen. Das Europaparlament muss den Personalien noch zustimmen. Jedes der 28 Mitgliedsländer entsendet einen Vertreter in das Gremium. Die Europäische Kommission macht Gesetzesvorschläge und kontrolliert die Einhaltung der europäischen Rechtsvorschriften.

Präsident der Europäischen Kommission



Jean-Claude Juncker (Luxemburg)

Commissioners-designate


Frans Timmermans (Niederlande)

Erster Vizepräsident

Effiziente EU-Gesetzgebung, interinstitutionelle Beziehungen und EU-Grundrechtecharta


Federica Mogherini (Italien)

Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik / Vizepräsidentin der Kommission

Vizepräsidenten


Kristalina Georgieva (Bulgarien) Haushalt und Personal


Andrus Ansip (Estland) Digitaler Binnenmarkt


Alenka Bratušek (Slowenie) Energieunion


Valdis Dombrovskis (Lettland) Euro und sozialer Dialog


Jyrki Katainen (Finnland) Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit

Kommissare


Maroš Šefcovic (Slowakei) Transport und Weltraum


Günther Oettinger (Deutschland) Digitalwirtschaft und Gesellschaft


Johannes Hahn (Österreich) Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen


Cecilia Malmström (Schweden) Handel


Neven Mimica (Kroatien) Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung


Miguel Arias Cañete (Spanien) Klimapolitik und Energie


Karmenu Vella (Malta) Umweltschutz, Meerespolitik und Fischerei


Vytenis Andriukaitis (Litauen) Gesundheit und Lebensmittelsicherheit


Dimitris Avramopoulos (Griechenland) Migration und Inneres


Marianne Thyssen (Belgien) Soziale Angelegenheiten, Qualifikationen und Mobilität der Arbeitnehmer


Pierre Moscovici (Frankreich) Wirtschaft und Finanzen, Steuern und Zoll


Christos Stylianides (Zypern) Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement


Phil Hogan (Irland) Landwirtschaft und ländliche Entwicklung


Jonathan Hill (Großbritannien) Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion


Elzbieta Bienkowska (Polen) Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum sowie KMU (kleine und mittlere Unternehmen)


Vera Jourová (Tschechische Republik) Justiz, Verbraucherschutz und Gleichstellung


Tibor Navracsics (Ungarn) Bildung, Kultur, Jugend und Bürgerschaft


Corina Cretu (Rumänien) Regionalpolitik


Margrethe Vestager (Dänemark) Wettbewerb


Carlos Moedas (Portugal) Forschung, Wissenschaft und Innovation