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Ringen um künftigen Status des Donbass

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Ringen um künftigen Status des Donbass

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Prorussische Milizen inspizieren ehemalige Stellungen der ukrainischen Armee in der Region Donezk.

Nach Inkrafttreten der instabilen Waffenruhe streiten Regierung und Aufständische über den künftigen Status des Gebiets Donbass.

Kremlchef Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko haben sich bei ihrem zweiten Telefonat innerhalb von 24 Stunden trotzdem um eine Entspannung der Lage bemüht.

Das ukrainische Präsidialamt bestätigte, beide Staatschefs hätten die Notwendigkeit unterstrichen, die am vergangenen Freitag vereinbarte Feuerpause beizubehalten.

Nach scharfer russischer Kritik an einem Manöver der Ukraine und den USA im Schwarzen Meer hat die russische Schwarzmeerflotte indes selbst eine Militärübung begonnen. Kriegsschiffe und Kampfjets trainierten laut russischem Verteidigungsministerium den Beschuss von Seezielen.

Auch die NATO probte im Norden von Polen. 1700 Soldaten aus vierzehn Nationen, darunter auch deutsche Bundeswehrangehörige, überprüften die Koordination von Spezialeinsatzkräften. Sie sollen künftig innerhalb von zwei Tagen in Krisengebieten mobil gemacht werden können.