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Irak: Armee meldet Erfolge im Westen

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Irak: Armee meldet Erfolge im Westen

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Während international über Allianzen und die richtige Strategie diskutiert wird, bleibt die Lage an der Front im Irak weiter unübersichtlich: Das irakische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Mittwoch Bilder, die zeigen sollen, dass es der Armee gelang, die IS-Kämpfer in der Gegend um Birwana in der westlichen Grenzregion Anbar zurückzudrängen. Zwei Dschihadisten wurden einem irakischen General zufolge gefangen genommen, dabei handele es sich um einen saudischen Kämpfer und einen Kämpfer aus Tschadikistan.

Die irakischen Truppen kämpfen in der mehrheitlich sunnitischen Provinz offenbar zusammen mit Angehörigen sunnitischer Stämme. Vor Tagen hatte die US-Armee Luftangriffe in der Provinz geflogen.

Hilfe kommt auch aus London: Britischen Medien zufolge lieferte das britische Verteidigungsministerium Waffen im Wert von rund zwei Millionen Euro an die kurdischen Truppen in Erbil.

Die deutschen Waffenlieferungen im Wert von etwa 70 Millionen Euro könnten ab übernächster Woche beginnen, so Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag in Berlin. Deutschland werde aber bestimmt keine eigenen Soldaten für Luftangriffe zur Verfügung stellen. Steinmeier stellte eine Erhöhung der humanitären Hilfe in Aussicht. Diese beträgt derzeit Lieferungen im Wert von rund 50 Millionen Euro.