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Kampf gegen IS: USA weiten Luftangriffe vom Irak auf Syrien aus

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Kampf gegen IS: USA weiten Luftangriffe vom Irak auf Syrien aus

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Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat planen die USA ihre Luftangriffe vom Irak auf Syrien auszudehnen.

Er werde nicht zögern, in beiden Ländern gegen die Dschihadisten vorzugehen, sagte US-Präsident Barack Obama in seiner Rede an die Nation. Außerdem will Obama mit moderaten syrischen Rebellen kooperieren, unter anderem bei der Ausbildung von Kämpfern.

“Ich rufe den US-Kongress auf, die Ausbildung und Ausrüstung dieser Kämpfer durch eine Gesetzerweiterung zu genehmigen. Im Kampf gegen die IS-Milizen können wir nicht auf das syrische Assad-Regime vertrauen, das sein Volk terrorisiert”, sagte Obama.

Ob US-Soldaten die Trainingsmaßnahmen direkt in Syrien oder in anderen Ländern durchführen sollen, ist unklar. US-Medien zufolge hat Saudi-Arabien angedeutet, Standorte für die Ausbildung syrischer Rebellen zur Verfügung zu stellen.

Obama reicht das nicht aus: “Wir werden unsere Anstrengungen verdoppeln, um die Finanzierung der IS-Truppen zu stoppen, unseren Geheimdienst zu verbessern und der verzerrten IS-Ideologie sowie den nach Syrien ein- und ausreisenden ausländischen IS-Kämpfern entgegenzutreten.”

Im Kampf gegen die IS-Truppen eröffnen die USA also eine zweite Front. Gleichzeitig kündigte Obama die Entsendung von 475 weiteren Soldaten in den Irak an. Sie sollen dort irakische und kurdische Kräfte ausbilden, ausrüsten und beraten. Damit steigt die Zahl der in den Irak abkommandierten Soldaten auf etwa 1500. Einen Einsatz von US-Soldaten mit einem Kampfauftrag schloss Obama erneut aus.