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Neue Smartphones trumpfen auf der IFA

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Neue Smartphones trumpfen auf der IFA

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1500 Aussteller, gut 240 Tausend Besucher, unzählige Neuheiten und Rekordbestellungen. Zur 90. Jubiläumsaugabe glänzte die Elektronikmesse IFA mit einer positiven Bilanz. Hochauflösende Bildschirme, intelligente Vernetzung und tragbare Computergeräte, sogenannte Wearables, gehörten diesmal zu den Highlights. 2014 war auch das Jahr des Smartphones. Selten war die Branche so stark vertreten wie diesmal.

Claudio Rocco: “In diesem Jahr machte die IFA quasi der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona Konkurrenz. Viele Hersteller präsentierten hier ihr neuesten Modelle.”

Apple war nicht da, dafür sein größter Konkurrent Samsung. Der südkoreanische Konzern präsentierte eine ganze Palette neuer Geräte, darunter das Galaxy Note 4. Größerer Bildschirm, bessere Bildqualität und eine verbesserte Kamera-Ausstattung, so lauten die Trümpfe.

Patrick Povel, Samsung: “Das Galaxy Note 4 hat einen extragroßen Bildschirm, auf dem man beispielsweise zwei Applikationen gleichzeitig laufen lassen kann. Zum Beispiel Bilder kopieren und an den Messenger schicken. Dann gibt es den Stift für Notizen. Und Sie können das Galaxy Note in eine Virtual Reality Brille verwandeln, Filme sehen, andere Welten erleben und Videospiele spielen. Dann haben wir das Galaxy Edge, dessen leicht gewölbte Ränder zusätzliche Displayfläche bieten. Zum Beispiel für Nachrichten oder die Lieblingsapps, quasi eine Art Zweitbildschirm für die Bedienung des Smartphones.”

Konkurrent Sony präsentierte neue Geräte aus der Xperia-Familie, allen voran das Xperia Z3. Angeblich staub- und wasserdicht und mit einem mit 5,2-Full-HD-Display gesegnet. Das Z3 gibt es auch als Compact Version und dazu passend diverse SmartWear-Accessoires.

Für ziemlich viel Wirbel in der Handy-Welt sorgt derzeit der chinesische Hersteller Huawei mit Oberklasse-Smartphones zu günstigen Preisen.

Claudio Rocco, euronews: “Die chinesischen Mobiltelefon-Hersteller drängen auf recht aggressive Weise auf den Markt. Was steckt hinter dieser Strategie?”

Robbert de Graaf, Huawei Germany: “Ich kann hier nicht die verschiedenen Strategien der anderen Hersteller erläutern, nur die Unsrige. Wir trafen vor zwei Jahren die Entscheidung, auf dem Markt für Verbraucher- und Unterhaltungselektronik einzusteigen. Wir bauen weltweit effiziente Netzwerke auf. Und wir versuchen, hauseigene Technologien in die Entwicklung von Verbauchelektronik fließen zu lassen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Produkte eine bessere Leistung vollbringen, als die unserer Kokurrenten.”

Huawei präsentierte auf der IFA das 6-Zoll-Handy Ascend Mate 7. Ein handliches Phablet mit Octacore Prozessor für rund 500 Euro. Ähnlichkeiten mit den Flaggschiffen der Apfelfirma wie immer rein zufällig..

Schon eine Art Dauerbrenner auf der IFA ist das intelligente Haus. Die Vernetzung von Unterhaltungselektronik und
Haushaltsgeräten ist wieder einen Schritt vorangekommen. Backöfen, Spül- und Waschmaschinen sollen künftig über Apps gesteuert werden können. Ganz bequem auf Distanz. Nur das Aufräumen muss der User noch selbst übernehmen. Miele, Siemens und Bosch wollen entsprechende Apps schon ab 2015 anbieten.
Auch beim Kühlschrank weiß der User dank Kamerasystem immer ganz genau, was sich in der Kühltruhe abspielt. Und erhält auf Anfrage, zum Beispiel im Supermarkt, ein Foto aufs Tablet.