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Internationale Bemühungen im Kampf gegen IS-Milizen

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Internationale Bemühungen im Kampf gegen IS-Milizen

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Frankreichs Präsident Francois Hollande hat dem Irak weitere Unterstützung zugesagt. In Gesprächen mit seinem Amtskollegen Fuad Masum sowie Ministerpräsident Haider al-Abadi stellte Hollande eine französische Beteiligung am Kampf gegen die Organisation Islamischer Staat (IS) in Aussicht. Konkrete Maßnahmen nannte er jedoch nicht. Auf einer Tagung in Paris sollen am Montag Einzelheiten erörtert werden.

Bei einem Treffen mit dem Präsidenten des kurdischen Autonomiegebietes Masud Barzani sagte Hollande, Frankreich habe gehandelt, als der Irak um Hilfe in Form von Waffen bat. Zudem seien bislang 60 Tonnen französischer Güter zur humanitären Hilfe eingetroffen.

US-Außenminister John Kerry warb in Ankara bei Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Kampf gegen die IS-Milizen. Die Türkei ist für islamistische Kämpfer aus Europa oft eine Durchgangsstation auf dem Weg in den Nahen Osten. Nach Angaben des US-Geheimdienstes CIA beläuft sich die Zahl der IS-Mitglieder im Irak und in Syrien auf bis zu 30.000.

Eine von den USA initiierte Erklärung, den Islamisten keine finanzielle oder logistische Unterstützung zukommen zu lassen, unterschrieb die Türkei jüngst nicht. Mehrere arabische Staaten hatten sich den Amerikanern auf diese Weise angeschlossen.