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Neue sensationelle Funde im makedonischen Grab

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Neue sensationelle Funde im makedonischen Grab

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Die Wissenschaftler kommen dem Geheimnis eines riesigen Grabes aus der Zeit von Alexander dem Großen in Nordgriechenland immer näher. Inzwischen sind die Archäologen in die dritte Grabes-Kammer vorgedrungen. In der zweiten Kammer haben sie zwei Frauenstatuen vollständig freigelegt.

Der griechische Kulturminister Konstantinos Tassoulas unterstreicht:
“Für den gesamten Balkan hat dieses Grab eine beispiellose Größe. Es beeindruckt auch durch seine künstlerische Raffinesse. Je mehr die Ausgrabungen voranschreiten, desto mehr kommen dekorative Elemente von unglaublicher Schönheit ans Licht.”

Die Polizei hat den knapp 500 Meter langen kreisförmigen Erdwall um den Grabhügel in Amphipolis weiträumig abgeriegelt.

“Es gibt verschiedene Gräber aus dieser Periode”, erklärt Archäologe Athanasios Salonikios. “Aber dieses steht in keinem Verhältnis zu allen anderen, die bisher entdeckt wurden. Es ist einfach einzigartig.”

Experten vermuten, dass das Grab entweder Alexanders Frau, Schwester oder Mutter gehörte. Die Ruhestätte soll aus den Jahren 325–300 vor Christus stammen.