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Europäische Finanzminister suchen Wege zum Wachstum

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Europäische Finanzminister suchen Wege zum Wachstum

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Milliardenschwere Investitionen sollen der europäischen Wirtschaft auf die Beine helfen.

Die Finanzminister der EU haben jetzt bei ihrem Treffen in Mailand die EU-Kommission beauftragt, Vorschläge zu machen.

Dazu kommen Vorschläge, wie diese Investitionen am besten bezahlt werden könnten – denn schließlich sollen auch die Schulden nicht steigen.

Das Klima in Europa habe sich verändert, sagt der italienische Minister Pier Carlo Padoan; Wachstum sei jetzt das Wichtigste, und das sehe auch Deutschland so.

Nur Geld in die Wirtschaft zu pumpen, reicht aber möglicherweise nicht; mehrere
Teilnehmer verlangen auch tiefgehende Reformen.

Jyrki Katainen zum Beispiel, neuer Wirtschafts- und Währungskommissar der EU,
betont, Strukturreformen, wie viele Länder sie gerade planten oder durchführten,
seien zur Zeit das Allerwichtigste in Europa.

Die Wirtschaft in der EU wuchs letztes Jahr nur um 0,1 Prozent. Dieses Jahr wird
das Wachstum laut Kommission wohl höher ausfallen, aber weiter mit einer Null vor dem Komma.

Über die angeforderten Vorschläge der Kommission wollen die Finanzminister auf ihrem nächsten Treffen kommenden Monat in Luxemburg beraten.