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Schulanfang im Krieg

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Schulanfang im Krieg

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Für mehr als 500.000 Schüler im Gazastreifen hat nach den Sommerferien und dem Krieg das neue Schuljahr begonnen. Doch noch nicht überall kann der Unterricht anfangen, einige Schulen dienen noch als Notunterkünfte für Palästinenser, die vor den israelischen Angriffen flohen.

“Ich wünsche mir nichts mehr, als dass diese Einrichtungen von Orten des Leides zu Orten der Hoffnung und des Lernens werden”, sagte der Generalkommissar des Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten UNRWA, Pierre Krähenbühl.

Auch im Bürgerkriegsland Syrien hat das neue Schuljahr begonnen. Im Damaszener Stadtteil Sahnaya erhalten die Schüler der Hussein Zein Schule psychologische Hilfe, um mit den Kriegserlebnissen zurechtzukommen.

“Ich komme aus al-Qusair. Ich bin vor vier Jahren geflohen, weil meine Schule zerstört worden war. Ich bin hierher gekommen, um zu lernen und ein Ingenieur zu werden”, sagt Jasan al-Masri.

“Ich möchte jeden Tag zur Schule gehen, morgens, abends, im Sommer wie im Winter, egal ob die Sonne scheint oder es schneit. Jeden Tag will ich in die Schule, weil das so schön ist”, erzählt Aiman.

Nach Angaben der Vereinten Nationen ist die Ausbildung von Millionen Schülern durch die Kampfhandlungen in Syrien gefährdet.