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Stimmungstest für Putin: Regionalwahlen in Russland

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Stimmungstest für Putin: Regionalwahlen in Russland

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Mehr als 50 Millionen Russen sind heute aufgerufen, 30 Gouverneure sowie Hunderte neue Volksvertretungen in Städten und Dörfern zu bestimmen. Für die Kremlpartei Geeintes Russland gilt der Kampf um die mehr als 40.000 Mandate als wichtiger Stimmungstest für die Politik von Staatspräsident Wladimir Putin.

Erstmals seit ihrem Beitritt zur Russischen Föderation wählen auch die Bewohner der Schwarzmeerhalbinsel Krim ihre Regional und Kommunalparlamente. Die Krimtataren boykottieren den Urnengang, ebenso wie schon die Volksabstimmung im Frühjahr über die Loslösung von Kiew.

“Ich bin früh ins Wahllokal gegangen, vor der Arbeit. Ich freue mich. Wir wollen ein besseres Leben, ohne Krieg”, sagt Olga Primak. Und eine andere Wählerin meint: “Wir wollen auf der Krim eine Wende. Wir haben genug von dem Chaos und der Gesetzlosigkeit der vergangenen 20 Jahre in der Ukraine und auf der Krim. Ich hoffe es wird besser, jetzt da wir zu Russland gehören”.

Die russische Opposition wirft der Wahlkommission vor, regierungskritische Kandidaten auszugrenzen. Viele Bewerber seien nicht zugelassen worden. Bei der Briefwahl werde wohl maipuliert, hieß es von seiten der Opposition. Beobachter erwarten eine ehrer geringe Wahlbeteiligung.

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Zentrale Wahlkommission