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Brüssel bittet um Spenden im Kampf gegen Ebola-Epidemie


Redaktion Brüssel

Brüssel bittet um Spenden im Kampf gegen Ebola-Epidemie

Die Europäische Union hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, den Kampf gegen die Ebola-Epidemie mit Spenden zu unterstützen. In Westafrika sind bisher mehr als 2 400 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation befürchtet, die Krise könne weitere neun Monate dauern und die Anzahl der Fälle könne auf 20 000 steigen. Die Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Georgiewa gab zu, die internationale Gemeinschaft habe spät reagiert. “Wir, die Helfer, erkennen die Anzeichen einer Krise früher als der Rest der Welt. Wir bitten darum, dass man uns Gehör schenkt und uns nicht warten lässt”, fügte sie hinzu. Die Europäische Kommission hatte sich zwar zu Hilfen in Höhe von fast 150 Millionen Euro bereiterklärt, doch angesichts der Ausmaße der Epidemie sind weitere Mittel notwendig. Am schlimmsten betroffen sind Guinea, Sierra Leone und vor allem Liberia. Das US-Verteidigungsministerium will umgerechnet 23 Milllionen Euro an Hilfen bereitstellen. Der US-Kongress könnte in den nächsten Tagen ebenfalls neue Mittel bewilligen.

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