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Gemeinsame Front gegen IS auf der Irakkonferenz in Paris

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Gemeinsame Front gegen IS auf der Irakkonferenz in Paris

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Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) formiert sich eine breite internationale Front. Vertreter von mehr als 20 Ländern einigten sich bei einer Konferenz in Paris auf ein gemeinsames Vorgehen. Es sei dringend notwendig, die Miliz aus den Regionen im Irak zu vertreiben, hieß es einer gemeinsamen Erklärung. Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte, die Terrormiliz Islamischer Staat sei extrem gefährlich. Alle Teilnehmer der Konferenz seien sich einig, dass sie zurückgedrängt und letztendlich vernichtet werden müsse.

Sein irakischer Amtskollege Ibrahim Dschafari erklärte, der Kampf müsse gemeinsam geführt werden, auf militärischer, politischer und finanzieller Ebene. Auch die humanitäre Hilfe müsse koordiniert werden, den fast zwei Millionen Menschen seien wegen der Terrormiliz auf der Flucht. Frankreichs Präsident François Hollande betonte, es gebe keine Zeit zu verlieren. Beim Kampf gegen den Terror im Irak müsse eng mit der irakischen Führung zusammengearbeitet werden, sagte er.