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Portugal: Nachfolgerin der Großbank BES im Katastrophen-Modus

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Portugal: Nachfolgerin der Großbank BES im Katastrophen-Modus

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Die vor sechs Wochen aus der Milliarden-Rettung der
portugiesischen Großbank BES hervorgegangene Novo Banco (Neue Bank) hat überraschend einen neuen Chef – Eduardo Stock da Cunha.

Vítor Bento, bisher Präsident, hat seinen
Rücktritt erklärt, mit ihm zwei weitere Topmanager, Vizepräsident José Honório und Financial Manager João Moreira Rato.
Die drei hätten bei der Vorbereitung des Geldinstituts auf einen Verkauf von der portugiesischen Notenbank bevormundet gefühlt, so Medienberichte – sie drängte auf einen schnellen Verkauf.

Die Großbank BES (Banco Espírito Santo) war am 3. August – nur knapp zweieinhalb Monate, nachdem Portugal den EU-Rettungsschirm verlassen
hatte – mit einer Finanzspritze von 4,9 Milliarden Euro gerettet worden, nachdem sie im ersten Halbjahr einen Rekordverlust von 3,57
Milliarden Euro erlitten hatte. Sie wurde aufgesplittet in Novo Banco und die Bad Bank BES.

su mit dpa, Reuters