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Spannung vor Referendum in Schottland steigt.

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Spannung vor Referendum in Schottland steigt.

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In Schottland läuft der Countdown für das Unabhängigkeitsreferendum.
Auf beiden Seiten kämpfen die Politiker um unentschiedene Wähler.
Der Chef der regierenden Nationalpartei SNP, Alex Salmond, traf sich in Edinburgh mit Wirtschaftsvertretern und warb erneut für die Unabhängigkeit.
Er sagte: “Die Yes-Kampagne pro Unabhängigkeit hat so viel an Boden gewonnen. Dann passieren zwei Dinge: Auf der einen Seite gibt es diese Panikmache, große Organisationen, die dazu aufgerufen werden, Cameron zu helfen. Auf der anderen Seite dann diese verzweifelten Last-Minute-Besuche. Dafür ist es ein bisschen zu spät. Unsere positive Botschaft wird überwiegen.

Der britische Premierminister David Cameron reiste ein letztes Mal vor dem Referendum nach Schottland, um gegen eine Abspaltung zu werben. Jüngsten Umfragen zufolge liegt das “Nein”-Lager knapp vorn. Cameron erklärte in Aberdeen eindringlich: “Das ist eine Entscheidung, die unsere Familien auseinanderbrechen könnte und Schottland vom Vereinigten Königreich abtrennen würde. Es ist einmalige Entscheidung. Wenn Schottland mit ’Ja’ stimmt, werden wir für alle Zeit getrennte Wege gehen“.

Das sehen die Gegner der Unabhängigkeitsbewegung genauso. In London demonstrierten Hunderte Menschen gegen eine Abspaltung. Fast 4,3 Millionen Schotten haben sich für das Referendum registriert. Damit könnte eine Rekord-Wahlbeteiligung von 97 Prozent erreicht werden.