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Ungarische Schlankheitskette will weiter in die Breite gehen

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Ungarische Schlankheitskette will weiter in die Breite gehen

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Die ungarische Schlankheitskette Norbi Update hat einen prominenten Frührentner engagiert, um ihre Expansion in Europa weiterzutreiben: Andre Agassi, 44, einer von sieben Spielern in der Tennisgeschichte, die alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewannen.

Norbi Update vertreibt Schlankheitsnahrung in 112 Läden in drei Ländern. Gründer und Mitinhaber Norbert Schobert erklärt, warum die Firma Anfang September in Budapest an die Börse ging.

Norbert Schobert, Gründer und Mitinhaber der Marke Update1:

“Wir kamen aus dem Nichts, jetzt gibt es Läden in drei Ländern. Wir können uns jedes Jahr verdoppeln. Also, dachte ich mir, dass dieses Unternehmen nicht von Krediten oder Staatshilfen abhängen sollte. Wir haben echte Marketing-Erfolge. Dies ist eine gute Gelegenheit für Anleger, sich in diesem Geschäft zu engagieren.”

Agassi hat für 3 Jahre unterschrieben. Wenn sich das Geschäft in Einklang mit seinen Lebensprinzipien entwickle, könne er sich auch mehr Engagement vorstellen, als nur seinen Namen herzugeben.

Neben Sport sei eine gesunde, zuckerfreie Ernährung mit geringem Anteil an Kohlehydraten eine Möglichkeit, gegen zu viele Pfunde zu kämpfen, ein großes Problem auch in den USA.

Andre Agassi:

“Das hier sehe ich als Sprungbrett. Wenn ich nicht dran glauben würde, wäre ich nicht hier. Und ich bin sicher, sie wollen mich hier auch länger haben. Ich brauche Geduld, um zu sehen, ob es der richtige Weg ist.”

Die Firma hat sich vorgenopmmen, europaweit gegen Übergewicht und Fettleibigkeit anzugehen – nicht mehr und nicht weniger. Übergewicht wird auch für den Ausbruch von Krankheiten mit verantwortlich gemacht, etwa Diabetes. In Ungarn schleppt etwa jeder sechste zu viele Kilos mit sich herum.

Adieu Salami, adieu Szegediner Gulasch.

Beatrix Asboth, euronews, Budapest:

“Laut OECD-Statistik hat sich in den Mitgliedstaaten die Zahl der übergewichtigen Menschen in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Wenn das so weitergeht, sind 2020 zwei von drei Menschen zu dick. Der Markt für diätetische oder gesunde Lebensmittel wächst dementsprechend.”