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Er fällt und fällt und fällt - der Rubel


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Er fällt und fällt und fällt - der Rubel

Der russische Rubel verliert immer stärker
an Wert. Er hat gegen den US-Dollar ein neues Rekordtief erreicht. Für einen Dollar mussten 38,93 Rubel bezahlt werden.

Laut Währungsexperten belastet die Furcht vor einer Rezession infolge der Sanktionen westlicher Industriestaaten die russische Währung – Investoren ziehen ihr Geld aus den russischen Märkten ab, Bürger versuchen, ihr Geld in andere Währungen zu tauschen.

Für die Bürger Russlands ist der Verfall ihrer Landeswährung ein Ärgernis: Die Preise für Importgüter steigen, auf Auslandsreisen sinkt die Kaufkraft der Russen.

Der Rubel ist seit Ende August massiv unter Druck. Allerdings hat sich das Tempo der Talfahrt in den vergangenen Tagen deutlich verschärft. Am Dienstag verlor die russische Währung mehr als ein Prozent an Wert, seit Freitagabend ging es um etwa 2,5 Prozent nach unten.

Der ehemalige russische Finanzminister Alexei Kudrin hat vor der Gefahr einer möglichen Rezession in Russland gewarnt. Seiner Einschätzung nach dürfte das Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr wahrscheinlich schrumpfen.

In der vergangenen Woche hatten die EU und
die USA eine neue Runde von Wirtschaftssanktionen gegen Russland
verkündet. Die jüngsten Strafmaßnahmen richten sich vor allem gegen den Energie-, Rüstungs- und Finanzbereich.

su mit dpa, Reuters

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