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Eurasien auf der Leinwand: 10. Eurasia International Film Festival in Almati

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Eurasien auf der Leinwand: 10. Eurasia International Film Festival in Almati

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Jubiläum in Kasachstan: Das “Eurasia International Film Festival” feiert sein zehnjähriges Bestehen. Bis zum Freitag werden in Almati über 200 Filme aus 30 Ländern gezeigt. Und nomen ist dort omen, denn das Festival legt seinen Schwerpunkt auf Filmproduktionen aus Europa, Asien und den ehemaligen Sowjetrepubliken.

Dabei geht es durchaus auch darum, den kasachischen Film zu fördern. Das sei gelungen, sagt Festivaldirektor Jermek Amanshajew: “Das Festival ist nun weltweit als ein wichtiges Filmevent etabliert. Außerdem gibt es inzwischen eine sehr effiziente Zusammenarbeit zwischen kasachischen Filmemachern und europäischen und anderen Ländern.”

Geehrt wurde gleich zu Beginn der russischer Regisseur Sergej Solowjow, er bekam bei der Eröffnungszeremonie einen Preis für sein Lebenswerk überreicht. Bekannt wurde der 70-Jährige unter anderem mit Filmen über die russische Rockmusik-Bewegung während der Perestroika der 80er.

Film ab hieß es zum Jubiläum in Almati dann mit einem Klassiker des Regisseurs Shaken Aimanow, der als Vater des kasachischen Films gilt. Er wäre im Februar 100 Jahre alt geworden.

Auch sonst zelebriert das Festival neben dem internationalen Wettbewerb in den kommenden Tagen das Erreichte, mit einer Auswahl an Produktionen aus 30 Jahren kasachischer Filmgeschichte, so euronews-Reporter Wolfgang Spindler.