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Kiew gewährt Ostukraine Sonderstatus - EU-Ukraine-Abkommen gebilligt

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Kiew gewährt Ostukraine Sonderstatus - EU-Ukraine-Abkommen gebilligt

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Im Europaparlament in Straßburg gab es Zustimmung zu dem Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine doch auch Kritik an dem Umstand, dass der Freihandelspakt erst 2016 in Kraft treten soll.

“Ein Land, die Ukraine, bricht auf in Richtung Westen, bricht auf in Richtung Wertorientierung, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Justiz”, so der Vorsitzende der Fraktion der Europäischen Volkspartei.

Kritik daran, dass das Freihandelsabkommen mit großer Verspätung in Kraft treten wird, kam nicht nur von Vertretern osteuropäischer Länder.

Die Ko-Vorsitzende der Grünen warf der EU-Kommission und dem Europäischen Rat vor, in den vergangenen Wochen nicht mit offenen Karten gespielt zu haben. Es bleibe unklar, wann das Abkommen wirklich umgesetzt werde.

Und unser Korrespondent fügt hinzu:
“Das Votum in Straßburg und Kiew bedeutet nicht, dass das Partnerschaftsabkommen sofort in Kraft tritt. Nach Ansicht von Experten könnten Jahre vergehen, bis alle 28 Mitgliedsländer es ratifizieren.”